Geschichte

sander
Hermann Sander wurde am 14. Juli 1845 in Aschersleben geboren. Er zog nach Rixdorf, wurde dort Buchhalter in einer Weberei. Im Jahre der Schuldeputation 1887 war er Gemeindevertreter. Das Stadtverordnetenkollegium bestand anfänglich aus 48 Mitgliedern. Vorsteher wurde der Fabrikant und Gemeindeschöffe Hermann Sander. Er versah das Ehrenamt 20 Jahre hindurch. Als 1919 infolge der Änderung des Wahlrechts und der Neuregelung des Wahlverfahrens die bisherigen Gemeindevertretungen der Auflösung verfielen, schied Sander aus dem Stadtparlament aus. Sander widmete sich alle Jahre hindurch stark der Arbeit für das Gemeinwohl. Er war der Schöpfer das Namens "Neukölln" für den damals in Misskredit geratenen Namen Rixdorf.
Am 12. März 1939 starb Hermann Sander.
"Seine selbstlose Schaffenskraft und sein Geist sollten nun erstrebenswertes Ziel der Erziehung und des Unterrichts in dieser Schule sein!" (Aus der Verleihungsurkunde) Im Oktober 2007 begingen wir feierlich den 100. Geburtstag unserer Schule.

Hermann Sander - der Namensgeber unserer Schule

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Unsere Schule wurde 1907 - also vor 100 Jahren - erbaut. Innerhalb eines Jahres war das neue Schulhaus am Mariendorfer Weg, das die beiden Gemeindeschulen aufnehmen sollte, errichtet worden. Zum Leiter der 27. (Knaben-) Schule war vom Magistrat Rektor Otto Raewert berufen worden.

Am 27. Januar 1912 wurde Rixdorf in Neukölln umbenannt, da die junge Stadt (Stadtrecht seit 1. April 1899) daran interessiert war, Bevölkerungsschichten mit einem höheren Einkommen als Bewohner der Stadt zu gewinnen, um die Steuereinnahmen steigern zu können.

Als Rixdorf am 1. April 1899 die Stadtrechte verliehen wurden, war es schon fast eine Großstadt. Als die Welt das Jahr 1902 schrieb, überschritt es diese bedeutsame Schwelle. Und als am 1. April 1902 offiziell bekannt gegeben wurde, dass Rixdorf jetzt Hermann Boddin hatte ihn sich erworben, der gemeinsam mit seinem Freunde, dem Fabrikanten und bisherigen Gemeindeschöffen Hermann Sander, die Aufwärtsentwicklung der Stadt maßgebend bestimmte. Der Stadtverordnete Hermann Sander, der an der feierlichen Einweihung der 27. Gemeindeschule am 16. Oktober 1907 teilnahm, hatte sicher nicht daran gedacht, dass diese Schule 49 Jahre später einmal seinen Namen tragen würde.