Schulprogramm

Schulprogramm

Bildung ist nicht nur ein Privileg, sondern auch eine Chance. In diesem Zusammenhang arbeiten an der Hermann Sander Schule Schüler*innen, pädagogisches Personal und Eltern eng zusammen. Ein kultivierter, respektvoller und friedvoller Umgang miteinander fördert und stärkt die Gemeinschaft aller am Schulleben Beteiligten.

Durch das ganztägige Betreuungsangebot erhalten unsere Schüler*innen einen zusätzlichen Lern- und Lebensraum und erwerben und verbessern wichtige Fähigkeiten wie bspw. soziale -, personale - sowie Sach- und Methodenkompetenzen.

Schwerpunkte bei der Umsetzung des Schulprogramms sind

  • gebundener Ganztagsbetrieb
  • Sportbetonung
  • Sprachförderung / Sprachbildung
  • Förderung der Lesekompetenz
  • Enge Zusammenarbeit mit Eltern
  • Soziales Lernen
  • Regelmäßiger Austausch (durch Fortbildungen etc.)

Sprachbildung

Ein wichtiger Bestandteil des Schulprogramms ist die Förderung der deutschen Sprache bzw. der Sprachkenntnisse der Schüler*innen. 

Für alle Schüler*innen stellen die sprachlichen Anforderungen der Unterrichtssprache und des Schriftspracherwerbs eine Herausforderung dar. Noch viel schwieriger ist dies oft für mehrsprachige Kinder, die häufig erst noch in die Unterrichtssprache Deutsch hineinwachsen müssen. An der Hermann-Sander-Schule ist Sprachförderung daher Aufgabe aller Lehrkräfte in jedem Fach und in jeder Unterrichtsstunde und auch die Aufgabe aller Erzieher*innen im Bereich außerhalb des Unterrichts. Dazu wird mit einem eigenen Sprachbildungskonzept gearbeitet, welches sich in den vergangen Jahren den Schwerpunkt „Leseerziehung“ zum Ziel gesetzt hat. Um die im Folgenden aufgeführten Maßnahmen umsetzen zu können werden jeder Klassenstufe additiv und parallel zum normalen Unterricht Stunden zur Verfügung gestellt, in denen die Lesekompetenz der Kinder gefördert wird.

Lesekompetenz

Die Verbesserung der Lesekompetenz der Kinder ist ein wichtiger Bestandteil unseres Schulleitbildes. Das jeweilige Wort-, Satz- und Textverständnis bestimmt von Klassenstufe zu Klassenstufe zunehmend den Lernerfolg der Schüler. Besonders stark zeigt sich das in der 5. und 6. Klasse, da die Lerninhalte im Unterricht nicht mehr ausschließlich aus der direkten Umgebung der Kinder stammen.

Die Kinder sollen ständig schwierigere Aufgaben verstehen und lösen können.

Dazu wollen wir den Schülern eine gute Lesetechnik und Lesegeschwindigkeit vermitteln. Sie sollen altersgerechte Texte inhaltlich wiedergeben und interpretieren können.Nicht nur Leseübung sondern auch Leseerziehung ist unser Ziel:

Durch zusätzliche Lesestunden und Leseübungen mit Lesepaten haben wir die Lesekompetenz unserer Schüler erheblich verbessern und ihnen die Freude am Lesen vermitteln können.

Diese Ziele versuchen wir durch folgende Maßnahmen zu erreichen:

  • Anwendung einer einheitlichen Lesestrategie
  • bildliche Gestaltung von Texten
  • Rollenspiele
  • Nacherzählen
  • mündliche und schriftliche Inhaltsangaben
  • Schwerpunktkurse für Kinder aus der Jahrgangsstufe 5 + 6
  • Teilnahme an Lesewettbewerben
  • eigene Schulbücherei
  • Besuche der Stadtbibliothek
  • Bücherkisten und Leserollis in den Klassen

Zu Beginn eines neuen Schuljahres wird an unserer Schule eine Projektwoche zum Methodentraining durchgeführt. Dabei werden auch Lesestrategien, wie die 8- und die 5-Gang-Lesetechnik eingeübt. Als Testinstrument zur Erhebung der Lesekompetenz wurde für die Klassen 3-6 der „Leseprofi“ eingeführt, welcher durch die Klassen das ganze Schuljahr über bearbeitet wird. Als Evaluationsinstrument wird der letzte Text des Heftes herangezogen.

Des Weiteren besitzt unsere Schule die Lizenz für Antolin, ein Programm im Internet vom Schroedel-Verlag, für welches Grundschulen ihre Schüler klassenweise anmelden können. Es dient sowohl der Leseförderung als auch der Förderung des Umgangs mit dem Computer.